Die Historie

Vor 1270 erbaut, wurde das Churer Tor im Zuge der Neubefestigung der Stadt 1491 von Grund auf erneuert. Ein dem sechsgeschossigen Torturm vorgelagertes, 1591 errichtetes Vorwerk wurde bei der Einebnung der Stadtgräben nach 1826 abgetragen. Das Churer Tor ist heute das einzige erhalten gebliebene turmartige Stadttor in Vorarlberg.

Früher wurde das Churer Tor auch Hewers- und Salztor genannt. Der nach 1615 verwendete Name Salztor rührt von dem benachbarten Salzstadel her, in dem Salz aus Hall gelagert und der 1905 abgebrochen wurde. Im Churer Tor befand sich auch die Dienstwohnung des Salzhausmeisters, der Torwächter selbst wohnte in einem kleinen nahegelegenen Haus.
Die wichtige Handelsstraße nach Chur führte einst durch dieses Tor über die Heiligkreuzbrücke, den einzigen Übergang über die Ill in Feldkirch.